Oder wie war der erste Morgen ohne die Guter-Morgen-Routine?

Gute vier Wochen habe ich nun meiner Morgen Routine gewidmet. Bin etwas früher aufgestanden und habe meditiert oder Achtsamkeit geübt, Dankbarkeit gefühlt und mich bewegt. Wie waren diese vier Wochen und schwebe ich jetzt auf Wolken?

Vor allem muss ich erst mal eins sagen: Die Routine umzusetzen war viel, viel einfacher als ich dachte! Nachdem ich mich einmal dafür entschieden hatte, habe ich es jeden Morgen durchgezogen. Und das ist für mich wirklich nicht selbstverständlich! Ich habe zwar immer viele Ideen, aber am Durchhaltevermögen mangelt es mir das ein oder andere mal dann leider… Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass mir die Routine Spaß gemacht hat oder daran, dass ich sehr schnell einen Unterschied gespürt habe oder daran, dass wir uns gegenseitig unterstützt haben…vielleicht ja an einer Mischung aus allem.

Achtsamkeit

Schon am ersten Tag fühlte ich auf jeden Fall die Veränderung. Die Meditation bzw. Achtsamkeitsübungen haben mich irgendwie “geerdet” und beruhigt. Ich fühle mich danach klarer und wacher. Eigentlich dachte ich nach dem Aufstehen immer ich sei “wach”, aber ich habe erst jetzt das Gefühl zu wissen, was das wirklich bedeutet. Das klingt vielleicht etwas überzogen, aber ich kann’s nicht anders beschreiben.

Danke sagen

Als dann das Fühlen der Dankbarkeit dazu kam, war der Unterschied zu vorher noch größer! Schon nach 2-3 Minuten fühle ich mich glücklich und fröhlich…ein ziemlich außergewöhnliches Erlebnis… Natürlich lief nicht jeder Tag so gut. Manchmal wache ich auf und bin irgendwie schon nicht so gut drauf. Ich grüble oder habe ein Problem. Dann fällt mir das Abschalten schwer und der Effekt ist nicht so groß wie sonst. Aber trotzdem gibt es einen Effekt und mir geht es danach besser als davor.

Was mich bewegt hat

Wie schon von mir erwartet, fällt mir der Part der Bewegung am schwersten bzw. hier neige ich am ehesten dazu zu schummeln… Ich habe zwar fast jeden Morgen etwas gemacht, aber manchmal eben doch nur einen Bummelspaziergang mit dem Hund oder ein lustloses Stretching. Wenn ich es geschafft habe, Yoga zu machen, fühle ich mich wie eine Olympiasiegerin, aber nicht jeden Morgen war die Motivation dafür da, ich geb’s zu…

Der erste Tag ohne

Gestern habe ich also den ersten Tag bewusst keine Morgen Routine praktiziert. Und was soll ich sagen, ich habe sie vermisst! Mir fehlte die Struktur und ich war seeeehr stark geneigt ein bisschen aufs Handy zu sehen… Verrückt! Am Anfang der Challenge war ich mir sicher, froh zu sein, meinen Morgen wieder ohne “Regeln” gestalten zu können. Aber das Gegenteil ist der Fall. Ich vermisse das gute Gefühl und die Klarheit. Was mir auch ganz deutlich zeigt, dass man nicht “auf Vorrat” meditieren kann. Ich merke zwar, dass sich mein Umgang mit Stress deutlich verändert hat über den Monat, aber dieses ausgeglichene Gefühl fehlte mir heute morgen. Ich werde deshalb auf jeden Fall weiter machen!

Wie sind deine Erfahrungen? Hast du bei der Challenge mitgemacht? Oder willst du anfangen? Dann verlinke ich dir hier nochmal meinen ersten Post zur Challenge.

Ich freue mich wie immer, von dir zu hören,

Deine Anna

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