Er hat eigentlich die Liebe erfunden

Photo by Ahmet Ali Ağır

Den heutigen Frida Friday schreibe ich im Flugzeug. Ich bin auf einem 8 Stunden Flug nach Boston. Es gab gerade einen winzigen Becher Wasser, dann folgte die unvermeidliche Frage auf Interkontinentalflügen “Chicken or Pasta”? und danach wollte ich eigentlich ein bisschen schlafen. Ging aber nicht. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber mir fällt das Schlafen im Sitzen schwer. Also hab ich das Filmangebot durchstöbert und bin auf einen neuen Film mit Meret Becker und Caroline Harfourch gestoßen: “Wer hat eigentlich die Liebe erfunden? “.

Ich will euch nicht zu viel erzählen, denn der Film ist so toll, dass ich möchte dass ihr ihn euch ansehen könnt, ohne nicht überrascht zu sein. Aber eine Konversation hat mich gerade so berührt, dass ich heulend zwischen 300 Fremden saß… Und diese kann ich euch glaube ich wiedergeben, ohne den Film für euch zu versauen. Sie handelt vom Tod, ist aber so lebensbejahend, wie es nur geht…

Das sehr kluge und total schrullige Filmkind von Meret Becker, Annalee Ranft, hat ein Gespräch mit Gott. Ja, mit Gott, in Gestalt von Bruno Cathomas. Gott ist oberkörperfrei und trägt darüber ein zerkrumpeltes Jacket. Klar. Und ihr Gespräch geht so:

Kind: Wer hat eigentlich den Tod erfunden?

Gott: Das war ich.

Kind: Wieso? Das Leben würde doch aber auch ohne ihn funktionieren…

Gott: Schon, aber würde man dann nicht alles auf morgen verschieben, anstatt heute zu leben? Schließlich wird das Leben nicht in Sekunden, sondern in Atemzügen gemessen…

Das hat mich berührt, auch wenn’s vielleicht sehr kitschig ist. Und deshalb wollte ich es mit euch teilen. Mit meinen lieben Fridas!

Genießt das Wochenende und schaut euch diesen verrückten aber zauberhaften Film an!

Eure, Anna

 

Wer hat eigentlich die Liebe erfunden? ein Film von Kerstin Polte

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